Unsere Top-3-Tipps, um den Status Quo ins Wanken zu bringen

Als Design-Thinking-Berater ist eine unserer schwierigsten Aufgaben, das Team dazu zu bringen, sich vom Status Quo zu lösen und so neuen Möglichkeiten Raum zum Wachsen zu geben. Das ist gar nicht so einfach, denn es braucht viel Mut, sich von etablierten Normen zu befreien. Wie können Sie den Status Quo kreativ hinterfragen und so neue Lösungen, Perspektiven oder Chancen finden?

Hier sind einige Tipps, die wir in unseren Projekten verwenden.

Fragen Sie nach dem Warum, aber auch nach dem „Warum nicht?“
Eine der einfachsten Möglichkeiten, den Status Quo in Frage zu stellen, besteht darin, nachzufragen, warum die Dinge auf die Art und Weise gemacht werden, auf die sie gemacht werden – und warum nicht einmal etwas anderes ausprobiert wird. Alleine das Stellen dieser Fragen wird Ihnen dabei helfen, die Annahmen, Vorurteile oder Einschränkungen aufzudecken, die der aktuellen Situation zugrunde liegen. Indem Sie das Offensichtliche, das Gewöhnliche oder das Akzeptierte in Frage stellen, entdecken Sie neue Erkenntnisse, Alternativen oder Innovationen, die Ihre Entscheidungsfindung verbessern.

Suchen Sie nach unterschiedlichen Inputs
Suchen Sie verschiedene Impulse aus unterschiedlichen Quellen, Perspektiven oder Disziplinen. Indem Sie sich unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen aussetzen, erweitern Sie Ihren Horizont und lernen von anderen. Bitten Sie andere um Feedback oder Rat, die einen anderen Hintergrund, ein anderes Fachwissen oder andere Ansichten haben als Sie. Dadurch entdecken Sie neue Blickwinkel, Lösungen oder Möglichkeiten, die Sie sonst nicht in Betracht gezogen hätten.

Experimentieren und lernen
Lernen Sie durch Experimente. Anstatt an den gleichen Methoden, Routinen oder Strategien festzuhalten, probieren Sie etwas Neues aus, testen Sie Ihre Hypothesen oder erkunden Sie Ihre Optionen. Auf diese Weise können Sie aus Ihren Erfolgen und Misserfolgen lernen, sich an veränderte Umstände anpassen oder neue Möglichkeiten entdecken. Fördern Sie so Ihre Wachstumsmentalität, Neugier und Lernbereitschaft.

Das Wichtigste ist, dass Sie ins Tun kommen. Denken Sie nicht zu viel nach, sondern trauen Sie sich ins Abenteuer einzusteigen und neue Perspektiven kennenzulernen. Es gibt dabei nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen.

Persönlicher Wachstum durch gemeinsamen Austausch

Nur noch ein paar Tage bis der Frühbucherbonus unseres BA Camps ausläuft. Auch die letzten Vorbereitungen bezüglich der Keynote- und Experten-Workshop-Slots sind fertig. Zeit zum Innehalten und Reflektieren.

Die große Frage nach dem Warum

bacampBevor wir letztes Jahr das BA Camp ins Leben gerufen haben, haben wir uns gefragt, was wir damit eigentlich erreichen wollen: Welchen Nutzen können und wollen wir anderen Interessierten bringen? Es gab ja bereits viele tolle Trainings, genügend Literatur und andere Möglichkeiten sich persönlich weiterzubilden. Wir haben weiter recherchiert und herumgefragt, sind aber stets auf dieselbe Antwort gestoßen: Irgendwie war das Vorhandene mehr oder weniger befriedigend – trotzdem irgendetwas fehlte, das die Sache rund machte… Nur was?

Die Antwort

All diese Möglichkeiten des Lernens haben einen gemeinsamen Nenner: Vorhandenes (meist unreflektiertes) Wissen wird durch fremdes Wissen ergänzt und mehr oder minder unhinterfragt übernommen. In einem Training ist oft die Zeit nicht dazu da, sich zuerst Neues anzuhören, um dann dieses mit seinen eigenen Erfahrungen mit anderen abzugleichen. Das war es, an dem es unserer Meinung nach fehlte: Ein gemeinsamer Raum, in dem ein gemeinsamer Austausch von Erfahrungswissen möglich ist. Ein sicherer Ort, in dem gemeinsames Lernen gelingen kann. Fragen wie „Welche Erfahrung hat jemand anderer gemacht?“ oder „Wie würdest du diese Fragestellung lösen?“ sollen zum Umdenken und Weiterentwickeln einladen – ohne Angst, sich bloß zu stellen.

Sichere Zone

Um voneinander zu lernen und Neues zu erfahren, ist es notwendig, dass wir unser momentanes Denken und Handeln eben bewusst hinterfragen. Neugierig einen Schritt zurücktreten und sich anzusehen, wie unsere eigenen Denk- und Handlungsmuster aussehen, kann schmerzhaft sein. Aber nur so ist Wachstum möglich.
Neugierde und Offenheit sind der Schlüssel, sich auf Neues einzulassen und dieses Wissen weiter zu verarbeiten. Im Idealfall integrieren wir es letzten Endes in unser Handlungsrepertoire, das wir – ähnlich dem Fahren eines Autos – unbewusst abrufen können.

Dazu ist allerdings ein Rahmen notwendig, in dem verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen auf Augenhöhe und mit gegenseitiger Wertschätzung sich austauschen können. Je lebendiger und interessanter diese Erfahrung gestaltet wird, umso mehr kann der einzelne davon Nutzen für sich generieren und neue Erkenntnisse für sich mitnehmen.

Das BA Camp soll genau dieses schaffen: Den sicheren Rahmen, um sich bewusst mit anderen auszutauschen, Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag zu teilen, aber auch Wissen von anderen Experten respektvoll mit anderen zu hinterfragen.

Oder, wie eine der letzten Camp Teilnehmerin kurz und knackig formuliert hat: „Kurz zusammengefasst: Zwei informative Tage mit vielen Möglichkeiten, sich mit anderen Business Analysten und IT-Experten aus den unterschiedlichsten Branchen auszutauschen.“