Unkonferenzen, Co-Creation und warum Unternehmen mehr Mut zum Unfertigen brauchen
Was passiert, wenn wir Design Thinking nicht nur auf Produkte anwenden – sondern auf das Denken selbst? Auf unsere Meetings, Konferenzen und Workshop-Formate? Genau das ist passiert, als Barcamps erfunden wurden. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Barcamps weit mehr sind als moderne Konferenzen. Sie sind eine passende Ergänzung zu dem Innovationsmindset – und genau deshalb brauchen wir sie dringend auch in Unternehmen.
Aus dem Inhalt
Einleitung
Manchmal entstehen die besten Themen ganz spontan. Genau so war es bei dieser Episode: Eigentlich hatten wir andere Ideen in der Pipeline, aber dann haben wir uns gefragt – was passiert, wenn man Design Thinking nicht nur auf Produkte, sondern auf Formate wie Meetings oder Konferenzen anwendet? Und schon waren wir mitten im Thema Barcamps.
Was ist ein Barcamp?
Klassische Konferenzen sind durchgeplant bis ins Detail – vom Programm bis zu den Vorträgen. Aber wie wäre es, wenn die Teilnehmenden selbst bestimmen, welche Themen wirklich wichtig sind? Bei Barcamps passiert genau das: Die Agenda entsteht im Moment, Sessions entstehen durch die Teilnehmenden, nicht durch ein Programm-Komittee und eingeladenen Vortragenden. Klingt chaotisch? Funktioniert aber erstaunlich gut.
Gemeinsamkeiten mit Design Thinking
Design Thinking lebt von Offenheit, Co-Creation und der Freiheit, auch mal Unfertiges zuzulassen. Genau das macht auch den Reiz von Barcamps aus. Dort entsteht psychologische Sicherheit, weil niemand als „Experte“ vorne steht, sondern alle gemeinsam lernen und diskutieren. Was passiert, wenn man diese beiden Welten zusammenbringt?
Beispiele und Erfahrungen
In unseren eigenen Barcamps haben wir schon alles erlebt – von hitzigen Diskussionen bis hin zu spielerischen Sessions voller Icebreaker oder sogar PowerPoint-Karaoke. Manchmal reicht es auch, einfach nur eine Frage in den Raum zu stellen und zu sehen, was daraus entsteht. Diese Vielfalt macht Barcamps so besonders.
Barcamps im Unternehmenskontext
Stell dir vor, Mitarbeitende könnten offen über unfertige Ideen sprechen, ohne Angst vor Kritik. Genau das schaffen Barcamps – und damit können sie eine Unternehmenskultur nachhaltig verändern. Doch Vorsicht: Wenn man bestehende Probleme einfach ins Barcamp überträgt oder auf Freiwilligkeit verzichtet, kann das schnell schiefgehen. Wie schafft man den richtigen Rahmen?
Praktische Tipps
Ab wann lohnt sich ein Barcamp? Wir sprechen darüber, ab wieviel Teilnehmenden das Format besonders wirkungsvoll wird – und warum ein klarer Rahmen, gute Moderation und vor allem psychologische Sicherheit entscheidend sind. Denn nur so entsteht ein Raum, in dem Menschen wirklich ihre Ideen teilen.
Ausblick & Einladung
Wer Lust bekommen hat, ein Barcamp live zu erleben, sollte sich den 12. September 2025 vormerken: Da findet unser BA-Camp in Wien statt – ein Tag voller Austausch und Überraschungen. Mehr dazu erzählen wir in dieser Folge – und wir werfen auch einen Blick zurück auf unsere erste Barcamp-Episode von 2016.
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