DT540: Skills für Design Thinker: Offenheit für Neues (Teil 1)

Wie du deine Skills, die du als Design Thinker brauchst, im Sommer verbessern kannst

In unserer Welt, die stetigem Wandel unterworfen ist, sind vielfältige Fähigkeiten nötig, um erfolgreich zu sein. In diesem Sommer-Special stellen wir dir die 4 wichtigsten Skills vor und geben dir Tipps an die Hand, damit du diese gleich im Sommerurlaub üben kannst.

Wir verlosen außerdem ein Buch „Design Thinking im Unternehmen“! Die Antwort, die du dazu beantworten musst, findest du in dieser Episode.

Was sind die wichtigsten Fähigkeiten für Design Thinker?

Um in einem Unternehmen Produkte, Prozesse oder Strategien zu verbessern, zu entwickeln, braucht es verschiedene Fähigkeiten. Die Art und Weise, wie du an eine Aufgabe herangehst und sie erledigst, ist entscheidend.

  • Offenheit für Neues
  • Empathie
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Systemisches Denken

Offenheit für Neues

„Design-Thinking-Experten sind offen gegenüber neuen Ideen, überraschenden Wendungen, anderen Perspektiven und Erfahrungen und innovativen Wegen. Zum Element der Offenheit gehört auch eine aktive Vorstellungskraft, Sensibilität und Aufmerksamkeit, eine Vorliebe für Vielfalt, die intellektuelle Neugier und die Fähigkeit, sich selbst ein Urteil zu bilden. Menschen, die diese Werte leben, sind bereit, die Welt anders zu betrachten und sich auf unkonventionelle Wege einzulassen. Denn es braucht einen offenen Geist, um das Potenzial der Veränderung in vollem Umfang zu realisieren.“

Ingrid Gerstbach, Design Thinking im Unternehmen

Übungen, um Offenheit zu üben

Studien deuten darauf hin, dass wir uns vor einem unbekannten Ergebnis mehr fürchten als vor einem bekanntermaßen schlechten. Was ist, wenn mir dieses neue Gericht nicht schmeckt? Was ist, wenn das fremde Land gefährlich ist? Wenn man darüber nachdenkt, treffen die meisten Dinge, die wir befürchten, nicht ein. Außerdem sind wir oft nicht in der Lage, vorherzusehen, welche guten Dinge es gibt, die erst entstehen, wenn wir etwas Neues ausprobieren. Das Ausprobieren neuer Dinge zwingt uns dazu, zu wachsen und unsere Wahrnehmungen zu hinterfragen.

1. Kenne deine Komfortzone

Bevor wir aus unserer Komfortzone ausbrechen und neue Dinge ausprobieren können, müssen wir zunächst verstehen, was unsere Komfortzone ist und woher sie kommt. Vielleicht bist du in deiner Komfortzone gefangen, einer Situation, die dir schon seit Kindheit bekannt vorkommt? Wenn das der Fall ist, frag dich, ob dir ein Aspekt einer Situation bekannt vorkommt? Zu verstehen, woher deine Reaktionen auf eine Situation kommt, ist ein erster Schritt, um in Bewegung zu kommen. Vielleicht hast du dir schon immer Sorgen ums Geld gemacht, so sehr, dass du eine Gelegenheit zum Reisen nicht nutzt, auch wenn du es dir leisten kannst. Oder vielleicht hattest du schon immer das Gefühl, nicht gut im Sport zu sein und hast deswegen den Schwimmkurs nie absolviert. Überlege, was dich davon abhält, etwas auszuprobieren und analysiere, ob es real oder selbsterschaffen ist.

2. Setz dir erreichbare Ziele

Wenn man neue Dinge ausprobiert, ist es wichtig, dass du dir kleine Ziele setzt: Du willst mehr draußen sein? Das ist gut, aber vielleicht sollte es nicht gleich die Reise zum Kilimandscharo sein. Du könntest mit einer Wanderung beginnen. Sei dir der Fortschritte bewusst. Diese Zwischenschritte machen die „gruseligeren“ Erlebnisse umso leichter erreichbar.

3. Denk daran: Am Anfang ist niemand in irgendetwas gut

Wenn wir nicht bereit sind, als Anfänger anzufangen, beschränken wir uns auf eine sehr kleine Auswahl von Dingen, zu denen wir eine natürliche Affinität haben. Wir verschließen uns vor lauter neuen Erfahrungen. Wir denken vielleicht, dass wir uns selbst schützen, aber in Wahrheit halten wir uns selbst so nur klein.

4. Lass dich von deiner Neugier leiten

Du hast dich schon immer für das Nähen interessiert, hast aber keine Ahnung, wie man näht? Oder vielleicht hattest du schon immer eine Affinität zu einer bestimmten Epoche der Geschichte und wolltest schon immer mehr darüber wissen. Denk darüber nach, was dich wirklich interessiert, und nutz es als Sprungbrett für den Kurs oder die Aktivität, die du ausprobieren willst.

Es muss nicht schwer sein, uns neuen Dingen gegenüber zu öffnen, und es geht in der Regel eher darum, dass wir unsere Perspektive ändern, als dass es zu großen Umwälzungen im Lebensstil kommt. Wenn du das nächste Mal aus dem Fenster schaust und von einer Rucksacktour durch Ecuador träumst, analysiere, was dich davon abhält – vielleicht bist es einfach du selbst.

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